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Die grundlegende Funktionsweise ist in der Hilfedatei beschrieben.

Hilfedatei / Programmbeschreibung

Eine ausführliche Anleitung liegt dem Programm bei. Die aktuelle Anleitung ist aber auch online abrufbar. Sie können so direkt einen Überblick über die Möglichkeiten und die Funktionsweise von NetSetMan (Pro) gewinnen. Wählen Sie nachfolgend einfach die gewünschte Sprache aus!

FAQ

Seit Version 3.4.0 kommt die Windows-WMI-Schnittstelle standardmäßig nicht mehr zum Einsatz, die zuvor auf manchen Systemen leider nicht zuverlässig funktionierte und es deshalb zu Aktivierungsproblemen kam. Stellen Sie sicher, dass die alte IP-Methode in den Einstellungen deaktiviert ist. Bei neuen Installationen ist diese standardmäßig bereits deaktiviert.
Einstellungen › Allgemein › [ ] WMI IP-Aktivierungsmethode verwenden



Falls Sie keine aktuelle Version einsetzen, finden Sie nachfolgend Lösungsansätze für WMI-Probleme:

Allgemeine WMI-Probleme (Englisch)

Profilaktivierung dauert sehr lange oder liefert einen WMI-Fehlercode. (z.B. Fehler 95/96) (Englisch)

Da das Konfigurieren von Netzwerk- und Systemeinstellungen einen administrativen Vorgang darstellt, benötigt NetSetMan grundsätzlich Administratorrechte. Für diesen Zweck wurde der integrierte Windows-Dienst “NSM Service” entwickelt. Dieser wird ab Version 4.0 bei der Installation automatisch aktiviert und versorgt das Hauptprogramm vollkommen selbständig mit den benötigten Rechten. Bei früheren 3.x Versionen muss der Dienst manuell über die Programmeinstellungen aktiviert werden.

Der NSM Service erfüllt folgende Aufgaben:

  1. Beim Programmstart erscheint keine UAC-Meldung (Benutzerkontensteuerung).
  2. Das Programm kann mit einem eingeschränkten Benutzerkonto (Standardbenutzer) verwendet werden.
  3. Optionaler Profilwechsel auf der Windows-Anmeldeoberfläche. Diese Funktion kann bei Bedarf unter Einstellungen › Systemrechte aktiviert werden.

Limited User Account Dialog

Wenn Sie eine veraltete Version verwenden, eine portablen Variante einsetzen oder den Dienst deaktiviert haben, bestehen zusätzlich folgende Alternativen:

  1. Bei einem Administrator-Konto ab Vista: UAC-Meldung bei jedem Programmstart bestätigen.
  2. Bei einem eingeschränkten Benutzerkonto: Beim Programmstart erscheint ein Dialog, der Sie darauf hinweist, den NSM Service zu aktivieren oder alternativ lokale Administrator-Anmeldedaten zu hinterlegen. Diese werden verschlüsselt in der Einstellungsdatei gespeichert und beim Programmstart verwendet. Beachten Sie, dass in diesem Fall die Anwendung im Kontext des Benutzers, dessen Anmeldeinformationen verwendet wurden, ausgeführt werden wird. Diese Option ist nur in sehr speziellen Fällen sinnvoll.
  3. Autostart per Aufgabenplanung: Falls NetSetMan bereits beim Windowsstart ausgeführt wird und lediglich die UAC-Meldung verhindert werden soll, so hilft der folgende Trick:
    Start › „Aufgabenplanung“ eingeben › Auf der rechten Seite „Aufgabe erstellen“ wählen › Unter „Trigger“ auf „Neu...“ klicken und „Bei Anmeldung“ wählen › Unter „Allgemein“ „Mit höchsten Privilegien ausführen“ aktivieren › Unter „Aktionen“ den Pfad zu NetSetMan wählen und als Argument „-h“ eintragen, damit das Programm minimiert gestartet wird. In diesem Fall unbedingt die normale Autostartfunktion in den Einstellungen von NetSetMan deaktivieren!
    Eine deutlich ausführlichere Beschreibung mit Abbildungen können Sie bei Bedarf hier nachlesen

Die sogenannte AutoAktivierung ermöglicht es, Profile völlig automatisiert in Abhängigkeit von vordefinierten Bedingungen (Umgebende WLAN-Netzwerke, Netzwerk-Standorte, Adapter-Status oder Zeitrahmen) aktivieren zu lassen.

Bitte lesen Sie unbedingt zunächst das zugehörige Kapitel in der Hilfe-Datei durch, da es relevante Grundlagen und Details zur Bedienung enthält, die Ihnen helfen werden. Sobald Sie mit der Funktionalität vollständig vertraut sind, werden Sie damit nahezu alle denkbaren Anwendungsszenarien abdecken können.

Zusätzlich wäre es hilfreich, die folgenden Hintergrundinformationen zu kennen:

  1. Netzwerkereignisse: Abhängig von den konfigurierten Bedingungen verwendet NetSetMan bestimmte Systemereignis-Erkennungen, um auf entsprechende Änderungen im System und Netzwerk reagieren zu können. Dabei wird das System nicht ausgebremst oder besonders belastet, da hierfür keine konstanten Überprüfungen des Systems notwendig sind. Dies bedeutet aber auch, dass NetSetMan auf diese Systemereignisse angewiesen ist, weshalb Profilaktivierungen in bestimmten Fällen erst nach einer kurzen Verzögerung angestoßen werden. Beispielsweise benötigt Windows nach dem Ziehen des Netzwerkkabels ein paar Sekunden, um die Änderung festzustellen. Erst in dem Moment, wo ein rotes Kreuz beim Netzwerk-Symbol erscheint, erhält NetSetMan die entsprechende Benachrichtigung und kann darauf reagieren.
  2. Priorisierung: Sobald NetSetMan eine relevante Änderung im Netzwerk feststellt, wird ein Vergleich der aktuellen Netzwerkinformationen mit den konfigurierten Bedingungen in den Profilen durchgeführt. Beginnend mit dem ersten Profil (ID 0) wird in aufsteigender Reihenfolge jedes konfigurierte Profil überprüft, bis ein Treffer gefunden wird (oder kein Profil passt). Dies bedeutet, dass Profile mit einer niedrigeren ID eine höhere Priorität haben (die Reihenfolge kann in der Profilverwaltung verändert werden). Wenn also die Bedingungen von Profil #2 und #6 erfüllt sind, wird nur Profil #2 aktiviert.
  3. Abbruch/Überspringen: Wird eine automatische Profilaktivierung abgebrochen, wird dieses Profil übersprungen, so lange sich die erfüllten Bedingungen nicht ändern. Sobald dessen Bedingungen nicht mehr erfüllt sind, wird es von der internen Übersprungene Profile-Liste entfernt.
  4. Aktives Profil: Wenn das erste Profil, das seine Bedingungen erfüllt, bereits das aktive Profil ist (= zuletzt manuell oder automatisch aktiviert), so wird es nicht erneut aktiviert werden. Dies trifft auch dann zu, wenn die Anwendung (oder das System) zwischendurch neugestartet wird.
    New Option in v4.2.0: "At program startup, check conditions regardless of last profile activation"
  5. AutoAktivierungs-Status: Über die AutoAktivierungs-Info-Schaltfläche (Anklicken oder Hinweis durch Daraufzeigen) erhalten Sie Informationen zum aktuellen Status der AutoAktivierung. Dies ist insbesondere dann hilfreich, wenn Sie Details zum aktuellen Status bzw. Vorgang herausfinden möchten.
    AutoSwitch Status

Was ist IPv6?

Das Internet Protocol (IP) wie Sie es heute kennen, hat ein Adress-Format in der Form 192.168.0.1 und wird offiziell IPv4 genannt. Allgemein gesprochen stellt dies die Grundlage für Ihr lokales Netzwerk oder auch das Internet dar. Nach etwa 30jähriger Existenz sind neue Bedürfnisse entstanden, die nur durch eine neue Version dieses Protokolls erfüllt werden können: IPv6. Es deckt auf längere Sicht hin gesehenen alle neuen Anforderungen ab. IPv6 ist leicht an der komplett neuen Syntax wie fe80::21c:23ff:fe9c:efd3/64 zu erkennen.

Benötige ich das?

Wenn Sie bislang noch nie davon gehört haben, werden Sie es aktuell vermutlich noch nicht brauchen. Jedoch existieren auch heute bereits Anwendungsmöglichkeiten dafür. Sofern Sie also zu den IPv6-Pionieren gehören, können Ihnen die IPv6-Funktionen von NetSetMan behilflich sein.

Welche IPv6-Funktionen bietet NetSetMan an?

Mit NetSetMan können Sie manuelle IPv6-Adressen in Profilen zuweisen, so wie Sie es bereits von anderen Einstellungen gewohnt sind. Zusätzlich können Sie gültige IPv6-Adressem entsprechend des IPv6-Typs generieren lassen.

Was benötige ich, um IPv6 verwenden zu können?

Wenn Sie Windows Vista oder neuer einsetzen, ist IPv6 bereits in Ihrem Betriebssystem integriert.

Bei Verwendung von XP müssen Sie mindestens SP1 (besser SP2/SP3) installiert haben. IPv6 ist dann in einer deaktivierten Form vorhanden. Wenn Sie es dann tatsächlich verwenden möchten, müssen Sie es manuell über die Kommandozeile aktivieren (Win+R › “cmd.exe”):
netsh interface ipv6 install
Sofern Sie später Ihre Meinung ändern und IPv6 wieder deaktivieren möchten, verwenden Sie folgenden Befehl:
netsh interface ipv6 uninstall

NetSetMan Pro verfügt über eigene Funktionen, um den Computer zu einer Domäne hinzuzufügen. Führen Sie die folgenden Schritte aus, um davon Gebrauch zu machen.
Domain Dialog
  1. Im Hauptfenster die „Domäne/Arbeitsgruppe“-Checkbox aktivieren, auf „[...]“ klicken und „Domäne“ wählen.
  2. Den Domänen-Namen eintragen. (z.B. “domain.local”)
  3. Den Benutzernamen eintragen (z.B. “user”)
    Normalerweise reicht die Eingabe des reinen Benutzernamens. Wenn Sie einen Fehler erhalten, versuchen Sie eine der beiden folgenden Möglichkeiten für den Benutzernamen:
    a) NETBIOS: DOMAIN\user
    b) UPN: user@domain.local
  4. Das Passwort für diesen Benutzernamen eintragen.

    Sollten Sie unter XP beim anschließenden Verbinden eine Fehlermeldung erhalten oder sollte das Verbinden nicht korrekt funktionieren, so führen Sie bitte die nachfolgenden Schritte zusätzlich durch um die alternative Methode zu verwenden:
  5. Laden Sie diese Zip-Datei herunter.
  6. Entpacken Sie deren Inhalt in das Programmverzeichnis von NetSetMan Pro. Es wird automatisch erkannt werden und statt der eigenen Domänen-Funktionen verwendet werden.

Wichtige Hinweise:

  • Bei NT-Domänen kann ein Benutzer nur Mitglied bei exakt einer Domäne gleichzeitig sein. Das bedeutet, dass beim Verbinden zu einer anderen Domäne oder einer Arbeitsgruppe die vorherige Domänen-Mitgliedschaft beendet wird, bis das System wieder verbunden wird.
  • NetSetMan Pro kann Ihr System nur dann mit einer Domäne verbinden, wenn Ihr Domänen-Benutzerkonto die Berechtigung dafür hat. Diese Berechtigung nennt sich „Add Workstation to Domain“ und muss bei Ihrem Konto aktiviert sein. Wenn Sie diese Berechtigung nicht haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Netzwerkadministrator, damit er Ihnen diese Berechtigung erteilt.
  • Durch diese Verwendung kann in bestimmten Sonderfällen im Logon-Bildschirm eine Angabe zur Domänenfunktionsebene hinzugefügt werden, sodass statt “domain.local” dann “domain.local (Windows 2000)” zu sehen ist. Falls Sie diese Information wieder entfernen möchten (obwohl sie keine Auswirkung auf die Funktionalität hat) müssen Sie den Registry-Schlüssel “DCacheShowDomainTags” in [HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Winlogon] löschen.
  • Ab Windows 7 wird PowerShell 2.0 zur Verbindung mit einer Domäne verwendet. Sie erkennen dies im Log an der Angabe „PS“. PowerShell 2.0 ist auch für frühere Versionen von Windows vorhanden, muss dann aber manuell nachinstalliert werden, was durch einen erhöhten Aufwandsgrad nicht für wenig erfahrene Benutzer geeignet ist.

Wie verteile ich die Einstellungen?

NetSetMan arbeitet mit einer Datei namens “settings.ini”, wo sämtliche Profile und Programmeinstellungen gespeichert werden. Wissenswerte Fakten:
  1. Diese Datei befindet sich immer direkt im Programmverzeichnis.
  2. Es genügt, ausschließlich diese Datei zu sichern bzw. weiterzugeben, um alle Profile und Programm-Einstellungen einzubeziehen. Sofern Sie die NSM Administration einsetzen, müssen deren Einstellungen aus Sicherheitsgründen gesondert aus der Registry ausgelesen und am Zielsystem importiert werden: HKLM\Software\NetSetMan (x64: HKLM\Software\Wow6432Node\NetSetMan)
  3. Ein Netzwerkadapter besitzt auf jedem System eine andere ID, über die er angesprochen werden kann. Da diese ID einmalig ist, wird die Liste der enthaltenen und den Profilen zugeordneten Netzwerkadaptern beim Kopieren auf ein anderes System zunächst ungültig. NetSetMan kann diese Liste jedoch selbständig aktualisieren und Zuordnungen in den Profilen automatisch beibehalten, wenn die verwendeten Netzwerkadapter auf dem zweiten System exakt genauso benannt sind wie auf dem ersten. Netzwerkadapter können über Windows Systemsteuerung › Netzwerkverbindungen umbenannt werden.
    Stellen Sie also zunächst sicher, dass die Netzwerkadapter auf den Systemen gleich benannt sind, bevor Sie die Datei settings.ini weiterkopieren.

Sie können die Einstellungs-Datei bereits bei der Installation per Parameter oder bestimmter Platzierung einrichten.

Wie verteile ich die Lizenzen?

Ab Version 4.x erfolgt die Registrierung über eine spezielle Lizenzdatei (*.nsmp4), die Sie nach Ihrer Bestellung per Email-Anhang erhalten. Nach der Installation von NetSetMan Pro erscheint beim ersten Programmstart der Registrierungsdialog, wo diese Datei ausgewählt werden kann. Weitere manuelle Schritte sind nicht notwendig.
Nach diesem Schritt werden die Informationen aus der Lizenzdatei in einer an das System gebundenen Form als (lic.dat) im Programmverzeichnis gespeichert. Wird diese erzeugte Datei auf ein anderes System kopiert, ist die Registrierung dort ungültig. Der Endanwender kann die Lizenz also nicht ohne Ihr Wissen weiterverbreiten.

Sie können die Lizenzdatei bereits bei der Installation per Parameter oder bestimmter Platzierung einrichten.

Archiv: Lizenz-Verteilung bei Version 3.x (Englisch)

Welche Administrationsmöglichkeiten bestehen?

Mit Hilfe der integrierten NSM Administration haben Sie die Möglichkeit, sehr detailliert festzulegen, wie ein normaler Anwender die Software nutzen kann. Eine Beschreibung hierzu finden Sie in der Hilfe-Datei.

Kommandozeilen-Parameter

Setup:
Die folgenden Parameter können ab NetSetMan Pro 4.x zur automatisierten (Remote-)Installation genutzt werden. Alle Parameter sind untereinander frei kombinierbar.
  • Anwendung ohne Benutzerinteraktion mit sichtbarem Installationsfortschritt installieren (auch v3.x):
    /SILENT
  • Anwendung ohne Benutzerinteraktion unsichtbar im Hintergrund installieren (auch v3.x):
    /VERYSILENT
  • Installation von “NSM Service”:
    /SERVICE=true/false (Standard: true)
    /LOGON=true/false (Anmeldebildschirm-Aktivierung ermöglichen; Standard: false)
  • Sonstige:
    /AUTORUN=true/false (Bei Benutzeranmeldung automatisch minimiert starten; Standard: true)
    /UPDATECHECK=true/false (Beim Programmstart auf Updates prüfen; Standard: true)
  • Einbinden von Lizenz-, Einstellungs- und Logo-Dateien mit absoluten, relativen oder Netzwerk-Pfadangaben:
    /LICENSE="C:\Full Path\license-file.nsmp4" (NetSetMan Pro 4.x Lizenzdatei)
    /SETTINGS="prepared-settings-file.ini" (Vorbereitete Einstellungsdatei)
    /LOGO="\\server\company-logo.png" (Bei Paketen mit 30+ Lizenzen Einbindung eines Firmenlogos)
    Die Dateien werden aus den angegebenen Quellen bei der Installation in das Programmverzeichnis kopiert. Ein Verbleib im Ursprungsverzeichnis ist im Anschluss deshalb nicht notwendig.
    Tipp: Statt die Pfade als Parameter anzugeben, können Sie die Dateien vor der Installation in das gleiche Verzeichnis wie die Setup.exe legen und diese mit den nachfolgenden Namen versehen:
    license.nsmp4, settings.ini, logo.png
    Prepared Files

NSM Service:
Der integrierte Windows-Dienst wird ab Version 4.x automatisch installiert und aktiviert. Eine manuelle Steuerung (für ältere Versionen) ist mit den nachfolgenden Befehlen möglich.
  • Installation / Deinstallation (/SILENT = ohne Benutzerinteraktion):
    [Installationspfad]\nsmservice.exe /INSTALL /SILENT
    [Installationspfad]\nsmservice.exe /UNINSTALL /SILENT
  • Dienst manuell starten oder anhalten:
    net start nsmService
    net stop nsmService

Anwendung:
Kommandozeilen-Parameter für das eigentliche Programm finden Sie in der allgemeinen Hilfe-Datei.
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